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Evangelische Kirchengemeinde

Des Guten Hirten Diersburg

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Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Des Guten Hirten

  

um 100

Römischer Heerweg über Diersburg (von Zunsweier-Oberweier-Heiligenzell)

um 500

Markgenossenschaften entstehen, auch die von 'Scopfheim' umfassend die Gemarkungen Nieder-Oberschopfheim-Diersburg

603

Gründung des Klosters Schuttern

712

Alemannen verlieren Schlacht am Bellenwald bei Gengenbach. Franken bilden Gaue.

733

Gründung des Klosters Gengenbach

763

Name 'Scopfheim' zum erstenmal urkundlich erwähnt.

768

Mortenaugia erwähnt (= Ortenau)

 um 800

Karl d. Gr. führt Zehntabgabe zur Unterstützung  der Kirchen ein. Unterhaltung der Geistlichen und der Armen

1197

Die Edelfreien von Thiesrperg, ein Zweig der Geroldsecker, werden zum erstenmal urkundlich erwähnt. Sie errichten  eine Burg auf dem Stein zu Thiersberg und erhalten die Markgenossenschaft Scopfheim und Friesenheim, Heiligenzell, Oberweier und die Schutzherrschaft über das Kloster Schuttern

um 1200

Anstelle einer Holzkirche(?) wird die Leutkirche aus Stein gebaut und in der Nähe ein Siechenhaus  und eine Elendsherberge.

1257

Der Name einer Siedlung Diersburg zum erstenmal  urkundlich erwähnt.

um 1290

Die Markgenossenschaft Scopfheim wird nach dem Aussterben der Thiersberger geteilt.

1367

Leutkirche wird Pfarrkirche.

um 1400

Der Weizenanbau fängt an.

1455

Vertrag zwischen Oberschopfheim und Diersburg. Wie bisher hat Oberschopfheim 2/3 und Diersburg 1/3 Anteil am Eigentum und Nutzung des Waldes der Allmende und der Gemeindegüter. Im gleichen Verhältnis wird die Pfarrkirche unterhalten.

1455

Andreas Roeder Amtmann in Lahr. Er kauft  die Hälfte der Herrschaft Diersburg vom Markgrafen von Baden.

1463

Egenolf Roeder kauft die zweite Hälfte.

1471

Herren von Roeder bauen Kapelle in der Burg und bestellen einen Kaplan.

1523

Straßburg fährt die Reformation durch. Egenolf von Roeder, Stättmeister, tut das auch in Diersburg (1529).

1525

Ausbruch des Bauernkrieges. Kloster Schuttern  wird verwüstet.

1558

In Oberschopfheim wird die Reformation durchgeführt.

1567

Erster protestantischer Pfarrer in Oberschopfheim

1618

Beginn des 30-jährigen Krieges. Diersburg  hat 60 Haushaltungen und etwa 300 Einwohner. Siechenhaus und Elendsherberge  gehen ein.

1638

Kämpfe bei Friesenheim und Wittenweier zwischen  Schweden und Kaiserlichen. Plünderungen und harte Auflagen von den  Heerscharen beider Parteien. Burg Diersburg wird ausgeplündert und zur dachlosen Ruine.

1648

Ende des 30-jährigen Krieges. Es leben in  Diersburg nur noch 5 Männer und 7 Kinder.

1655

Erster Lehrer für evang. Kinder in Diersburg

1668

Franzosen sprengen Schloss Burg Diersburg mit  Pulver.

1677

 Im holländischen Rachekrieg werden in Oberschopfheim  80 von 90 Hofstätten niedergebrannt.

1714

Oberschopfheim erhält  eine neue Pfarrkirche, (erbaut von Oberschopfheim2/3 und Diersburg 1/3der Kosten) Evangelische bleiben bei der baufällig gewordenen Leutkirche und beim dortigen Friedhof.

1737

Levi Meier erster erwähnter Jude in Diersburg. 1759 gibt es 11 Judenhaushaltungen und auch einen eigenen jüdischen Friedhof.

1739

Letzte Hinrichtung in Diersburg

um 1750

Der Kartoffelanbau beginnt.

1750

Kohlenfunde in Diersburg, Abbau bis 1926

1768

Diersburg bekommt den ersten Pfarrer: Friedrich Pfäfflin, bisher Vikar von Kippenheim. (+ 1781) Er beginnt mit Eintragungen der Kirchenbücher.

1770

Kleeanbau beginnt. Stallfütterung ersetzt  das Weiden.

1771

 Die kath. Linie der Markgrafen von Baden Baden  wird von der evang. Linie der Markgrafen von Baden-Durlach abgelöst.

1783

Aufhebung der Leibeigenschaft

1784

Eine Schule für kath. Kinder wird eingerichtet (bisher Oberschopfheim). 1784/85 Diersburg und Oberschopfheim teilen den Wald, Allmende und andere Güter 2/3 zu 1/3.

1790

Donnerstag, 3. Juni: Einweihung der evangelischen Kirche in Diersburg unter Pfarrer Marx (1781-1805)

1796

 Franz. Revolutionsheere kommen nach Deutschland.  Bis 1801 französische Besatzung in Oberschopfheim (auch in Diersburg?).

1800

Gemeinde Oberschopfheim versteigert ihren Anteil am Fuchsbühl an Diersburger Bürger für 5575 fl.

1806

Baden wird Großherzogtum; Klöster  werden aufgehoben.

um 1810

Tabakanbau beginnt.

1813

Einquartierung durch Russen in Oberschopfheim  in den Befreiungskriegen

1821

Vereinigung der luth. u. reformierten Kirchen  in Baden (Unionsurkunde)

1830

Das neue Pfarrhaus in Diersburg  wird gebaut. Die kath. Gemeinde erhält eine eigene Kirche als Filiale von Oberschopfheim.

1830

Zehntsteuer wird durch Gesetz abgelöst.

1845

Eröffnung der Bahnlinie von Offenburg-Freiburg

1850-1860

Mißernten. Beginn größerer Auswanderung  nach Amerika

1854

Ferdinand v. Roeder richtet 'Suppenanstalt' zur  Versorgung von täglich 40 Personen während Hungersnot ein.

1857

Eine ev. Kinderschule wird gegründet, sie betreut alle Kinder des Dorfes.

1870/71

Deutsch-Franz. Krieg

1887

Evang. Kirchenchor wird gegründet.

1880-90

Albert Schweitzer verbringt Ferien im Diersburger  Pfarrhaus.

1913

Dorf erhält elektrisches Licht.

1914/18

Erster Weltkrieg. Diersburg hat 63 Gefallene (6 v. Roeder).

1928

Die Gebrüder Meier eröffnen eine Omnibuslinie  nach Offenburg u. Zunsweier.

1931-1948

Georg Bernlehr Pfarrer in Diersburg

1939/45

Zweiter Weltkrieg. Diersburg hat 81 Gefallene  und Vermißte; französische Truppen ziehen kampflos ein.

1947-1958

Otto Albrecht Pfarrer in Diersburg

1953

Ev. Posaunenchor wird gegründet  (Pfr. Albrecht Dirigent u. 14 Bläßer).

1954

Alte Pfarrscheuer wird zum Gemeindesaal umgebaut.

1957

700 Jahrfeier von Diersburg

1958

100 Jahrfeier des ev. Kindergarten

1959

Christian Fünfgeld wird  Pfarrer in Diersburg.

1973

Diersburg-Hofweier und Niederschopfheim schließen sich zur Einheitsgemeinde Hohberg zusammen. Erster Bürgermeister wird Michael Bayer.

1974

16. Juni:  Die neue ev. Kirche wird durch Landesbischof Prof. Dr. Heidland einge-
                 weiht mit Ihr drei Glocken, auf denen folgende Texte gegossen sind:
Große:     Lobet Gott- laßt seinen Ruhm weit erschallen!
Mittlere: 0 Land, Land höre des Herrn Wort!
Kleine:     Christus spricht: Kommet her ihr Mühseligen und Beladenen,  ich will 
                 euch erquicken.

1975

Gemeinsamer Kindergarten im Neubau an der Kreisstrasse eröffnet.

1977

Neue Orgel durch Prälat  Würthwein eingeweiht, die Orgel hat 14 Register und 999 Pfeifen
Werkstatt: Peter Vier, Oberweier

1978

3. August: Trauerfeier für Pfarrer i. R. G. Bernlehr

1979

10. Juni Einweihung des neuen Taufbeckens Inschrift: `Freuet euch, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind'

1979

Kirchliche Sozialstation „St. Martin“  gegründet. In Diersburg wird Schwester Ruth Dürr eingeführt.

1982

Bienenmuseum im Rathausdachgeschoss eingerichtet

1990

Festwoche zur 200 Jahrfeier der ev. Kirche in Diersburg

15.10.1993

17.07.2005

Juli 2007

Igor Lindner wird Pfarrer in Diersburg

Eckkhard Weissenberger wird Pfarrer in Diersburg

750 Jahrfeier von Diersburg


Die Reihe der Ortspfarrer der ev. Kirchengemeinde Diersburg:

1767-1781

Pfarrer Johann Friedrich Pfäfflin

1781-1805

Pfarrer M. Gottfried Marx

1805-1822

Pfarrer Johann Victor Hoyer

1823-1839

Pfarrer Heinrich Isaak Riehm

1839-1866

Pfarrer Fr. Ernst Ludwig Rott

1866-1886

Pfarrverwalter Bähr, Kölle, Haaß, Strauß, Erhardt  und Arnold

1886-1892

Pfarrer Johann Georg Ehrhardt

1892

Pfarrverwalter Martini

1893-1902

Pfarrer Albert Wilhelm Christian Kern

1902-1916

Pfarrer Winfried Schmolck

1916-1924

Pfarrer Georg Metz

1924-1931

Pfarrer Georg Schwemling

1931

Vikare K. Barner, Fr. Allinger und Hch. Hagmeier

1931-1948

Pfarrer Wilhelm Georg Bernlehr

1948-1958

Pfarrer Otto Andreas Albrecht

1959-1993

Pfarrer Christian Fünfgeld

1993-2004 Pfarrer Igor Lindner

2005-2014

Pfarrer Eckhard Weißenberger

2014 - 2017 Vakanz

seit Januar 2018 Pfarrer Kronelius Gölz

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